Erste Schritte an der Nähmaschine – So übt man richtig und effektiv

Wer als blutiger Anfänger an der Nähmaschine erste Versuche starten möchte, sollte einige Punkte bereits im Vorfeld beachten. Einsteiger können sich dabei unterschiedlicher Hilfsmittel bedienen oder auch bestimmten Übungen nachgehen, die ihnen die ersten Versuche mit Nadel und Faden enorm erleichtern werden. Auch die Wahl einer geeigneten Maschine ist natürlich enorm wichtig, um Dir die Übungsstunden nicht unnötig zu erschweren. Aber auch viele weitere Tipps und Tricks ebnen den Weg zu ersten kleinen und große Erfolgen als angehender Näh-Experte.

Erste Schritte Naehmaschine

Übungsmuster für die Nähmaschine

Besonders sogenannte Übungsmuster aus Papier bewähren sich schon lange, um Anfängern den Einstieg an der Nähmaschine zu erleichtern. Es fällt einfach wesentlich leichter auf Papier anstatt auf Stoff zu nähen, da das Material fester ist und sich so auch komfortabler für ungeübte Hände bearbeiten lässt. Zumal sich anschließend niemand darüber ärgern muss, nach einem ersten Fehlversuch einen oftmals teuren Stoff zerstört zu haben.

Grade Linien erzielen

Besonders ein grader, gleichmäßiger Linienverlauf des Fadens stellt bei den ersten Nähprojekten eine echte Herausforderung dar. Um das saubere Arbeiten und eine ruhige Hand effektiv zu trainieren bieten sich daher auch Stoffreste an, um zunächst das Erzielen einer graden Linie zu üben. Dafür kannst Du zum Beispiel mit Lineal und Stift eine grade Linie auf dem Stoff ziehen. Versuche dabei entlang der Linie zu arbeite und erhöhe oder reduziere dabei wahlweise das Arbeitstempo.

Der Zickzackstich

Nähmaschinen verfügen neben vielen anderen Stichprogrammen auch über den sogenannten Zickzackstich. Dieser spielt beim Nähen eine besonders wichtige Rolle und wird oft für die saubere Verarbeitung von Stoffrändern verwendet. Es ist daher auch wichtig, diese Stichart gleich in den ersten Übungsstunden mit einzubeziehen. Dabei kannst Du auch die Stichweite immer wieder verändern, um mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, die der Zickzackstich beim Nähen eröffnet.

Übungen mit den unterschiedlichen Stichprogrammen

Neben dem Zickzackstich warten die meisten Nähmaschinen allerdings noch mit einer Vielzahl weitere Sticharten auf. Deren Anzahl unterscheidet sich, abhängig von dem Modell, an dem Du arbeitest. Diese zusätzlichen Programme eröffnen Dir außerdem eine ausgezeichnete Gelegenheit, um Deine Maschine näher kennenzulernen. Waage ein paar Probedurchläufe mit den jeweiligen Sticharten und versuche dabei auch die schwierigen Ränder des Stoffs zu bearbeiten.

Unterschiedliche Stoffe vernähen

Wer ein gewisses Gefühl für das Nähen entwickelt hat, kann schnell als nächste große Herausforderung das Vernähen von einem Ober- und Unterstoff in Angriff nehmen. Fixiere beide Stoffe mit einer Nähnadel und führe diese vorsichtig mit der Hand durch den Nähbereich. Hierbei handelt es sich um eine absolute Grundfertigkeit, die jeder fortgeschrittene Nutzer im vollen Umfang beherrschen muss. Es lohnt sich also diesen Arbeitsvorgang immer und immer wieder zu wiederholen, bis man diesen vollständig perfektioniert hat.

Empfehlung: Beste Modelle in 2017 (Vergleich).

Erfahrung durch Tutorials sammeln

Wer jene Grundkentnisse und Fertigkeiten verinnerlicht hat, kann sich deren praktische Umsetzung auch sehr gut durch informative Video-Tutorials erleichtern. Oft hilft es, den jeweiligen Arbeitsvorgang genau studieren, ehe man selber erstmalig Hand anlegt. Die Experten in diesen Tutorials informieren Dich zudem über Einstellungsmöglichkeiten an den Nähmaschinen oder wie die Arbeitsvorgänge noch leichter und unkomplizierter von der Hand gehen.

Bekanntermaßen ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wer also seine Fertigkeiten an der Nähmaschine ausbauen oder perfektionieren will, der kommt um jene aufgeführten Anregungen und Tipps und Tricks für die nächste Übungsstunde nicht herum.

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